Die Erkenntnis, dass Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen (MeH) einen
spezifischen Unterstützungsbedarf haben, wird in Deutschland mit der SchaCung
entsprechender Betreuungsangebote (v.a. Wohnen, Arbeit / Tagesstruktur, Beratung) seit
einiger Zeit zunehmend, wenngleich bei weitem noch nicht flächendeckend umgesetzt.
Wesentliche Grundlage für eine fachgerechte Begleitung von MeH (und auch deren
Angehörigen) ist die sog. „Neurokompetenz“, also „Wissen, Handeln und Haltung in
Bezug auf den neurologisch verletzten Menschen“.
Die ausgeschriebene eintägige Fortbildung liefert einen ersten Überblick über diese sehr
komplexe Thematik und beschäftigt sich u.a. mit folgenden Aspekten:
• wichtige Arten erworbener Hirnschädigungen (eH)
• häufige Folgen von eH in Motorik, Wahrnehmung, Sprache, Kognition, Verhalten
• Bewältigungsanforderungen für BetroCene und Angehörige
• wichtige Aspekte in der Betreuung von MeH