Die Pflegelandschaft wird immer diverser. Auszubildende und neue Kolleg*innen in den Gesundheitsberufen stammen aus den unterschiedlichsten Kulturen. Treffen unterschiedliche Menschen aus unterschiedlichen Kulturen aufeinander, kann dies schon einmal zu Irritationen, Unverständnis und Missverständnissen führen, denn keiner ist sich 24/7 darüber bewusst, dass er durch seine eigene kulturell geprägte Brille schaut. Im Workshop vermitteln wir praxisnah und interaktiv Wissen zu Kulturbegriffen und Kulturdimensionen. Immer mit dem Ziel das Verständnis der Praxisanleitenden zur Vielfalt im Gesundheitswesen zu fördern.
Mit zunehmender Heterogenität spielen sprachliche und kulturelle Verständigung eine zentrale Rolle in der Begleitung der Auszubildenden und der neuen Kolleg*innen. Treten sprachliche Schwierigkeiten auf, führt dies erst einmal zu Überforderungen. Um mit dieser Überforderung umgehen zu können, setzen wir in unseren Workshops interaktiv und praxisnah Impulse.
Wir irritieren bewusst und versuchen gemeinsam an berufs-alltäglichen Beispielen Lösungen für herausfordernde Situationen zu finden. Die Praxisanleiter*innen sind diejenigen, die das Bindeglied zwischen der theoretischen und praktischen Ausbildung darstellen. Sie sind diejenigen, die die Auszubildenden und/oder neuen Kolleg*innen anleiten, Fachwissen und notwendige Softskills vermitteln und auf dem Weg durch den Berufsalltag stärken und begleiten. Sprachliche Verständigung ist also einer der zentralsten Teile ihrer beruflichen Handlungskompetenz.
Ziel des Workshops
Die Praxisanleitenden sind für die kultur- und sprachsensible Begleitung der Auszubildenden im Gesundheitswesen sensibilisiert und wenden erlernte Methoden im Alltag an.