Pädagogisch-pflegerische Fachkräfte stehen vor der Aufgabe, Selbstbestimmungsbedürfnisse von Menschen mit Behinderung anzuerkennen und sich für deren Verwirklichung einzusetzen. Gerade im Bereich der Pflege stehen Fachkräfte vor immer neuen Herausforderungen. Körperliche Pflege und Förderung von Menschen mit Behinderung sollten individuell betrachtet und durchgeführt werden. Neben körperlichen Einschränkungen, z. B. Spastiken sollten individuelle Vorlieben beachtet werden. Starke Verhaltensauffälligkeiten können die Pflege beeinträchtigen. Erschwerend kommt hinzu, dass Pädagogen im Bereich der Pflege teilweise fachfremde Aufgabenbereiche übernehmen. Dies kann Gefühle von Unsicherheit und Unvermögen begünstigen. Zudem besteht die Gefahr, im Rahmen alltäglicher Routinen und Anforderungen funktionieren zu müssen und die Klienten und Klientinnen mit ihren individuellen Bedürfnissen aus den Augen zu verlieren. Ein Blick von außen kann helfen, routinierte Abläufe in der Pflege zu überprüfen und wichtige Strategien zu erarbeiten (z. B. eine veränderte persönliche Ansprache, Gestaltung oder Veränderung von Setting und Umgebung).
Ein wichtiger Bestandteil in diesem Seminar sind Achtsamkeitsübungen. Die Vermittlung einer akzeptierenden und achtsamen Grundhaltung stellt eine präventive Maßnahme für mögliche Ohnmachtsgefühle von pädagogisch-pflegerischen Fachkräften dar. Außerdem werden achtsame Körperübungen für Menschen mit Behinderung vermittelt.
Der Kurs wird online über ZOOM stattfinden. Alle Teilnehmenden erhalten rechtzeitig vor Beginn die entsprechenden Zugangsdaten.
Methoden:
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